am vergangenen Sonntag durften wir die Taufe von Charleen feiern. Wow, was war das für ein schönes Fest! Und wenn es hier auf Erden schon so schön war – wie viel größer muss dann die Party im Himmel gewesen sein?! Ich bin Gott so dankbar und voller Freude, wenn ich sehe, wie er Dinge und Menschen zusammenführt, um in das Leben einer Person hineinzusprechen, sie zu begleiten und neu auszurichten – so wie bei Charleen. Du und ich sind gebraucht, und doch sind wir nicht diejenigen, die wirken, sondern Jesus ist es, der durch uns im Leben anderer handelt.
Mich begeistert die Botschaft der Taufe immer wieder. Gleichzeitig merke ich, dass Gott mich noch tiefer in das Bewusstsein hineinführen möchte, wer ich eigentlich in Jesus bin. Es klingt hart zu sagen: „Die Taufe ist das Fest des Todes“ – und doch geht es genau darum. Denn wir feiern in der Taufe den Tod unseres alten, sündigen Lebens. Die Handlung der Taufe drückt genau aus, was geistlich geschieht: Das Untertauchen im Wasser zeigt, dass unser altes, sündiges Leben mit Jesus gestorben ist. Und durch das Auftauchen wird sichtbar, dass wir Anteil an seiner Auferstehung haben und in ein neues Leben hineingetreten sind.
Wir sind eingeladen, in diesem Bewusstsein unseren Alltag zu leben – mitten in Schwierigkeiten, Problemen und allem, was noch kommen mag. So wie es in Römer 6,4 heißt:
Was war: Unsere Sünden, unser altes Leben, unsere Vergangenheit sind mit Jesus gestorben. Sie haben keine Macht mehr über uns.
Was ist: Wir haben ein neues Leben empfangen und leben dieses neue Leben bereits jetzt.
Was kommt: Wir sind berufen, so zu handeln, wie es unserem neuen Leben in Jesus entspricht.
Die Taufe ist kein Endziel nach viel Lernen, Erfahrung oder Leistung. Nein! Die Taufe ist der Anfang eines neuen Lebens – ausgerichtet am Willen Gottes für uns. Denn ich glaube: Gott hat für jeden von uns eine Berufung, einen Auftrag.
Was darf in meinem Leben noch sterben, das nicht von Gott ist? Wo versucht die Sünde noch, über mich zu herrschen? Wo entspricht mein Leben noch nicht ganz dem neuen Leben, das ich von Gott empfangen habe? Das sind Fragen, die wir ehrlich vor Jesus bewegen dürfen – und ihn bitten können, dass er uns vollkommen frei macht. Dass wahr wird, was es in einem Lied heißt: „Ich bin kein Sklave mehr. Der Tod kann mich nicht halten. Der Feind hat nichts mehr in mir. Ich bin frei durch Jesus.“
Gott begegne dir!
Tom











